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Erstkommunion

Die Erstkommunion ist ein besonderes Fest für die ganze Famile in der Kirche.


An diesem Tag darf ihr Kind zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen – das heißt: zum ersten Mal die heilige Hostie (das gewandelte Brot in der Messe) essen.

Das Brot ist für uns Christinnen und Christen der Leib Jesu.
Wir glauben: Jesus ist in der Kommunion wirklich da – als Kraft, als Liebe und als Nähe Gottes.

Was bedeutet "Kommunion"?

„Kommunion“ ist ein Wort aus dem Lateinischen und heißt „Gemeinschaft“.
Bei der Erstkommunion feiern wir, dass ein Kind nun ganz dazugehört:

  • zur Gemeinschaft mit Jesus,

  • zur Gemeinschaft der Kirche,

  • und zur Gemeinschaft der Menschen, die glauben.

So ist es in der PG Elchingen

Die Anmeldung zur Erstkommunion in unserer Pfarrei ist für Kinder in der 2. Klasse bis zum 1. Juli über das Anmeldeformular möglich. Mitte Juli gibt es dann einen informativen Elternabend über den Abauf der Erstkommunionvorbereitung, welche dann schon im September im 3. Schuljahr Ihres Kindes beginnt.

Artikel

Jesus sitzt mit Jüngern am Tisch und teilt Brot, gemütliche Abendstimmung bei der Erstkommunion.

Erstkommunion Termin und Ablauf

14.08.2026 Liebe Eltern, nun kommen die versprochenen Termine und Überlegungen zur Erstkommunionvorbereitung. Die Familie ist zunächst die grundlegende Gemeinschaft, in der unser Kind lebt. Ob es eine kleine oder große Familie ist, spielt hier keine Rolle. Und wir Eltern haben eine entscheidende Rolle in dieser Familie, weil wir in den frühen Jahren das primäre Vorbild für die Kinder sind, wir leben ihnen vor, wie man sich verhält – auch im Glauben. Deshalb haben wir Eltern auch eine zentrale Bedeutung bei der Vorbereitung zur Erstkommunion. Denn niemand kann ersetzen, was wir Eltern unseren Kindern zuhause vermitteln. Bei der Hinführung der Kinder zum ersten Empfang der Hl. Kommunion wirken Familie, Pfarrgemeinde und Schule zusammen und ergänzen sich gegenseitig. Auch in der Familie ist es wichtig, jedem Teil seine individuelle Entfaltung zu ermöglichen und trotzdem als Gemeinschaft zusammen zu leben. So ist es auch in unserer Glaubensfamilie. Was können Sie als Eltern tun? Wir können Glauben nicht machen, aber unser Verhalten, unsere Art der Erziehung, Erlebnisse, die wir unseren Kindern vermitteln, schaffen eine Atmosphäre, in der christlicher Glaube entstehen und wachsen kann. Sie können daher Ihrem Kind helfen, wenn wir die Zeit der Vorbereitung auf die Erstkommunion selbst bewusst und intensiv miterleben. Im Alltag gibt es viele Situationen, in denen wir wichtige Grundhaltungen und Grunderfahrungen des Glaubens einüben können: z.B. das gemeinsame Gebet mit unserem Kind, danken für gemeinsam Erlebtes, einander zuhören, danach fragen, womit das Kind sich grade in Religionsunterricht beschäftigt, anderen Gutes tun, die häusliche Tischgemeinschaft pflegen und gastfreundlich sein. So wird auch der sonntägliche Gottesdienst zu einem Fest der Gastfreundschaft Gottes. Wir feiern dankbar die Gegenwart Gottes in Brot und Wein und kommen am Sonntag als Glaubensfamilie zusammen – aus Dankbarkeit und nicht aus Pflichterfüllung. Diese Handlungen fordern nicht viel Zeit und Energie, unterstützen aber Ihr Kind auf dem Weg zur Erstkommunion und lassen die Kinder mit Freude in den Glauben hineinwachsen. Lassen wir uns gemeinsam – Sie, Ihr Kind und wir – den Weg der Vorbereitung zur Erstkommunion (aus dem Lateinischen „communio“ – „Gemeinschaft“) gehen, damit es nicht zu einer organisatorischen Einzelangelegenheit verkümmert, sondern sich zu einem wunderbaren gemeinsamen Glaubensfest entfaltet.